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History Deutsche Seemannsmission in Hamburg R.V.
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 | Aus der Geschichte der Seemannsmission in Hamburg - Krayenkamp |
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History The
German Seamen's Mission in Hamburg was founded in the year 1891 by
Pastor Jungclaussen. The time before he worked in Cardiff (Great Britain) as a port chaplain too. The necessity and misery were in all ports similar to all seamen. Many
seamen lived in hostels without been able to pay their bill. After a
while they had to pay and in fact of this the inkeepers "sold" these
seaman to ships for getting their money. When these seamen went back to
Hamburg after their trip the same problem started again. In
this situation the church began with their work. The first bigger
seamen's hostel in Wolfgangsweg opened in the year 1906. Before this
time there was only a small christian house at Pinnasberg. During
this century there were many turning-points in the history of the
German Seaman'smission in Hamburg. In the time of the World War I there
lived about 100.000 seaman in Germany. Today there are about 14.000. In
the time between 1920 to 1933 we had a time of social misery and
political conflicts in Germany. After a short time of seemingly silence
and peace the World War II began. The seamen's hostel in Wolfgangsweg was rebuilt after it was bombed down in this terrible war. 1959 we leaved the old seamen's hostel and up to now the seamen are living in the "new" house in Krayenkamp. Die christliche Seefahrt hat in der Freien und Hansestadt Hamburg eine lange Tradition: Die
Schipper und Schippsmannen, die Koplüde und Schippsherren der Hanse
waren es, die nicht nur Handel und Gewerbe, sondern auch das
Christentum in die damals noch nicht christlich missionierten
ostbaltischen Küstenregionen hineintrugen und christliche Kultur und
Zivilisation, christliche und soziale Grundbegriffe von Ordnung, Recht
und Brüderlichkeit mit sich brachten. Durch die Seefahrt verbreitete sich auch der christliche Geist in der Welt. In
gildeähnlichen Brüderschaften (Islandfahrer, Flandenfahrer,
Bergenfahrer) nahm man sich schon früh der Schwachen, Witwen und Waisen
an. Daraus ging die Seefahrer-Armen-Brüderschaft hervor. Im Trosthaus kümmerte man sich um die Bedürftigen. - Die
Casse der Stücke vom Achten war zunächst zum Freikaufen von versklavten
Seeleuten aus arabischer Piraten-Herrschaft gegründet worden, wurde später aber - bis heute - Träger sozialer Hilfen SeefahrerAltenheim). Schon in seiner Rede auf dem Wittenberger Kirchentag von 1848 rief Johann Hinrich Wichern 
die Kirchen in Deutschland dazu auf, den kirchlich entfremdeten
Matrosen in ihrer geistlichen und materiellen Not in innerer Mission zu
helfen. Einzelne Christen oder Vereinigungen
engagierter Kirchenmänner griffen diesen Ruf auf und begannen mit der
Arbeit der Seemannsmission für deutsche Seeleute nach britischen
Vorbildern zunächst in England und Wales. Die
offizielle Kirche in Deutschland hat ihre Verantwortung für ihre
seefahrenden Gemeindeglieder erst Jahrzehnte später akzeptiert. In
früheren Zeiten machten, gerade wenn die nächste Heuer noch lange nicht
in Sicht war, die Heuerbaase ein gutes Geschäft mit ortsunkundigen
Matrosen. Diese Wirtsleute aus St. Pauli fuhren
im letzten Jahrhundert den ankommenden Schiffen mit Ruderbooten auf der
Elbe entgegen, um ihre Dienste anzubieten. Da wurden auf den letzten Kilometern vor den Landungsbrücken schon Verträge abgeschlossen: Zimmer mit Frühstück. Zwar
hatte es auch in den 1870er Jahren schon kleinere Heime unten am
Pinnasberg gegeben, meist von christlichem Engagement inspiriert, aber
diese Wohltätigkeit stieß schnell an finanzielle Grenzen. So blieben oft nur die ausgefuchsten Heuerbaase, die manchmal auch Menschenhändler waren. Mit
guten Kontakten zu den Hamburger Kontoren und Reedern versehen, hatten
sie ihre Gäste, die im ersten Rausch des Landgangs kräftig Schulden
gemacht hatten, bald in der Hand. So kassierten sie bei einem neuen Job ihrer Mieter gleich noch eine Vermittlungsgebühr. Dann
kamen aber Anfang dieses Jahrhunderts die deutschen Seemannsmissionare
auf den Gedanken, dass Traktätchen, Bordbesuche und gelegentliche
Bibelstunden allein zwar Gott freuten, den Matrosen aber nicht immer
direkt halfen. Wichtige Daten aus der Geschichte der Deutschen Seemannsmission in Hamburg: 1715 erste Schiffsprediger auf hamburgischen Schiffen 1874 richtet die Hamburger Stadtsmission erstmals eine Sektion für Matrosen ein. 1887 gründet Pastor Ninck von St. Anschar das erste Seemannsheim am Pinnasberg. Im Jahre 1889 wurden für Hamburger Reeder etwa 60 große Handelsdampfer neu gebaut! In
den Gründerjahren expandierte auch die deutsche Seeschifffahrt enorm.
Zur Zeit der Gründung der Seemannsmission in Hamburg hielten sich im
Bereich des Hafens Hamburg ständig mindestens 5.000 heuersuchende
Seeleute auf. Jährlich wurden in Hamburg damals 50.000 bis 60.000 Seeleute an- und abgemustert. 1891 nachdem
der Lutherische Verband der Deutschen Seemannsmission den Pastor
Jungclaußen aus Cardiff in England beauftragt hatte, die Arbeit in
Hamburg aufzunehmen, tritt dieser am 1.4.1891 sein Amt als
Seemannspastor in Hamburg an. Aus dem „Handbuch der Deutschen Evangelischen Seemannsmission“ 1912 von Seemannspastor Richard Münchmeyer
...
als besonders Bemerkenswertes aussagen, dass sie in der deutschen Heimat
selbst ins Leben gerufen wurde und als erste Seemannsmission in
Deutschland bezeichnet werden muss. 2) Die
Anregung zur Gründung der Seemannsmision in Hamburg ging von Pastor
Jungclaußen aus. Der vierte Bericht seines Komitees in Hannover (1891)
sagt darüber: ,,Was
endlich die in Hamburg zu errichtende Station betrifft, so hat Herr
Pastor Jungclaußen seit Jahren immer aufs neue die Notwendigkeit
betont, die in Hamburg an- und abmusternden Seeleute auf den besonderen
Wegen der Seemannsmission kirchlich zu bedienen. Seine
Wünsche gewannen eine greifbare Gestalt in dem unterm 14. Februar 1890
an den unterzeichneten Ausschuss gerichteten Antrage: ,, ,,Der
geschäftsführende Ausschuß wolle auf der nächsten Delegiertenkonferenz
der Gesamtvereine beantragen: 1. in der Überschrift des Statuts die
Worte ,,im Auslande" zu streichen, so dass dieselbe lautet: ,,Statut
betreffend die kirchliche Versorgung deutscher Seeleute durch die
verbündeten deutsch-lutherischen Vereine für Innere Mission", 2. für
das Jahr 1891 die Inangriffnahme der Seemannsmission in Hamburg zu
beschließen. "" Dieser Antrag Jungclaußen wurde der Ausgangspunkt einer
bedeutsamen Entwicklungsstufe der deutschen Seemannsmission. Folgende
ihm zu Grunde liegenden Hauptgesichtspunkte entnehmen wir dem oben
genannten Bericht. Der Antragsteller geht von der Voraussetzung aus,
,,dass die Entwicklung der deutschen Reederei, die das Verdrängen
fremder Schiffe aus dem deutschen Frachtverkehr bezwecke, vermutlich
eine größere Anhäufung deutscher Seeleute in den Heimathäfen zur Folge
haben werde, die kurz vor oder nach der Abmusterung durch die
Versuchungen des Hafenlebens stark gefährdet seien. Der Seemann bedürfe gerade dann der bewahrenden und sein sittliches und religiöses Leben schützenden Fürsorge der Mission.
Nach Lage der Dinge seien die lokalen Kirchengemeinden - es kamen
Hamburg und Bremerhaven in Betracht - durchaus nicht imstande, diese
Fürsorge zu übernehmen. Es könne auch nicht der
Billigkeit entsprechen, diese Aufgaben den lokalen Kirchen oder
Vereinen allein aufzubürden, da die Masse der Seeleute aus allen
Gegenden und in bedeutendem Prozentsatz aus dem Innenland nach den
Seeplätzen zusammenströme. Auch die Organisation der inneren Mission
könne das Bedürfnis wegen der Eigenartigkeit der Seemannsmission nicht
decken. Durch eine ausreichende
Missionstätigkeit würde der größte Teil der seefahrenden Jugend
segensreich beeinflusst werden, was des weiteren eine unverkennbare
Hebung des ganzen Seemannsstandes zur Folge haben würde.“ - Fußnoten: 1)
Der Zentral-Ausschuß für Innere Mission sagt in seinem 32. Bericht
1889/90 S. 43: „Das unsere Hilfe zur Begründung von Einrichtungen für
Seemannsmission für Shanghai und Capstadt erbeten ist, darf nicht
unerwähnt bleiben. Leider waren wir außer Stande, diese Bitten zu
erfüllen, da uns die Mittel hierzu vollständig fehlen.“ - Von welcher
Seite diese Bitten gestellt worden waren, sagt der Bericht nicht. Die
Tatsache soll aber hier nicht unerwähnt bleiben. 2)
Soweit Hamburg hierbei in Betracht kommt, sei bemerkt, daß wir dort
schon in den achtziger Jahren (vgl. S. 95) erneute Ansätze zur
Seemannsfürsorge antreffen. 1880 wurde nach dem englischen Muster der
.Strangers-Rests" = Fremdenruhe in St. Pauli
eine „Seemanns-Ruhe“ gegründet. Dies Unternehmen scheint in Pastor
Roosen, der es als Vorsitzender des Vorstandes auch fernerhin leitete,
seinen Urheber gehabt zu haben. Obgleich es sich bei der Gründung der
„Seemanns-Ruhe“ um Seemannsfürsorge handelte, wurde dieser Standpunkt
in der Folge aufgegeben und die „Seemanns-Ruhe“ wurde zu einer
allgemeinen Fremdenruhe, wie denn auch der zehnte Jahresbericht
(Hamburg, H. O. Persiehl), der vom März 1891 datiert, neben der
Benennung „Seemanns-Ruhe“ gleichsam als nähere Begriffsbestimmung die
Benennung (,,Stranger's Rests") führt. Der Bericht führt aus, daß
die“Seemanns-Ruhe“ in den 10 Jahren ihres Bestehens 70000 Besuche zu
verzeichnen hat. Von den Besuchern heißt es S. 10: .Außer den Seeleuten
kommen Leute der verschiedensten Stände in die „Seemanns-Ruhe". Und
Seite 6 wird ein Jünglingsverein erwähnt, „welcher aus hier gebürtigen
oder hierselbst in Arbeit getretenen früheren Besuchern der
Seemannsruhe besteht" Im Jahre 1887 gründete der bekannte Pastor Nink ein Seemannsheim in einem gemieteten Hause. Im
Jahr vorher hatte Nink im „Nachbar" den Brief eines deutschen Matrosen
veröffentlicht, der über die Vernachlässigung der deutschen Seeleute
klagte und hinwies auf die englische Seemannsmission. Ob Nink hierdurch
angeregt wurde zu seinem Unternehmen oder durch die damals schon
ziemlich weitverbreiteten Nachrichten über die seemännische Not und die
Schritte zu ihrer Abhilfe, ist dem Verfasser nicht bekannt. Er legte
damals in einem Briefe an Nink Verwahrung ein gegen den allgemein
gehaltenen Vorwurf in dem genannten Briefe, daß von deutscher Seite
nichts für deutsche Seeleute getan werde. Leider starb der Begründer
des Seemannsheims in Hamburg bald, nachdem es in Gebrauch genommen
worden war. Das Heim wurde nun dem Verwalter überlassen, der es auf
eigene Rechnung führte. Diese Einrichtung bewährte sich nicht. Es stellten sich Unzuträglichkeiten ein, und der Zweck, den Nink im Auge gehabt, wurde nicht erreicht. Erst
als Pastor Jungclaußen sein Amt als Seemannspastor in Hamburg
angetreten hatte, wurde durch seinen Einfluß das Heim in die Bahn
gelenkt, die der Absicht seines Gründers entsprach (siehe unten.).
Am 15.Juni 1891 wird das Hülfskomitee für deutsche Seemannsmission in Hamburg gegründet. Senator O'Swald (späterer Bürgermeister) übernimmt den Vorsitz Protocoll über die constituierende Versammlung des Hülfskomitees für deutsche Seemannsmission in Hamburg Die
von Herrn Pastor Lindner als Schriftführer des Vereins für innere
Mission und von Herrn Pastor Jungclaußen als von dem Komitee für
kirchliche Versorgung deutscher Seeleute hier angestellten
Seemannspastor für den 15. Juni 1891 convocierte Versammlung wird von
Herrn Hauptpastor Behrmann mit Gebet und einer auf die Wichtigkeit der
Seemannsmission hinweisenden Ansprache eröffnet. Anwesend sind außer den Genannten die Herren Oscar Ruperti, Rudolf Crasemann, Adolph Bernitt, G.H. Heintze, Wasserschout Tetens. -
1.
Herr Pastor Jungclaußen teilt mit, daß die Herren Dr. Lauenstein und
Kapitän Weickhmann, als beruflich verhindert, ihr Nichtkommen
angezeigt, sowie daß Herr Senator O'Swald sich bereit erklärt hat, in
das Komitee einzutreten, auch eine eventuell auf ihn fallende Wahl zum
Vorsitzenden anzunehmen, daß außerdem Herr Dr.Goßler, Vorsitzender des
Seeamtes sich ebenfalls zum Eintritt in das Komitee bereit erklärt hat.
- 2. Darauf wird dem Herrn Pastor Jungclaußen das Wort zur kurzen Orientierung über das Werk der Seemannsmission gegeben. Derselbe
hebt hervor, daß die Seemannsmission nach seiner mehrjährigen Praxis in
Cardiff sich ebenso notwendig wie erfolgreich erwiesen habe und daß die
in verschärftem Maße sich geltend machenden kirchlichen und sittlichen
Notstände des Seemannslebens in Hamburg auch hier nicht erfolglos
bekämpft werden würden, sobald nur die Arbeit nach bewährten
Grundsätzen gethan würde, was sich bei den bisher für die Seeleute hier
gehaltenen Gottesdiensten auch schon gezeigt habe. 3. Es wird dann zur Bildung des Komitees geschritten. Sämtliche Anwesende erklären sich bereit, demselben beizutreten. Herr
Senator O'Swald wird zum Vorsitzenden, zum stellvertretenden
Vorsitzenden auf Vorschlag von Herrn Pastor Lindner Herr Hauptpastor
Behrmann, zum Kassierer Herr Heintze, welcher die Geldsendungen der
Mission schon bisher besorgt und zum Schriftführer Herr Pastor
Jungclaußen gewählt. Sämtliche Herren nehmen die Wahl an. 4.
Von mehreren Seiten wird in Anregung gebracht, nochmals mit Herrn Guido
Wolf über seinen Eintritt in das Komitee zu verhandeln, zu demselben
Zweck mit Herrn Pelzer als Vorsteher der Seemannskasse Rücksprache zu
nehmen, welchen Vorschlägen Folge gegeben werden soll. 5.
Bei dem zweiten Punkt der Tagesordnung, der Feststellung eines zu
erlassenden Aufrufes wird von Herrn Pastor Jungclaußen ein Entwurf
vorgelesen. An denselben knüpft sich eine Besprechung. Herr
Pastor Lindner empfiehlt statt des Titels "Hülfskomitee für kirchliche
Versorgung deutscher Seeleute" - "Hülfskomitee für deutsche
Seemannsmission in Hamburg". Von verschiedenen
Seiten wird dieser Ausdruck um so mehr empfohlen, als er im Gebrauche
einfach und deshalb praktisch sei, sowie auch der Stellung des hiesigen
Komitees zu dem geschäftsführenden Ausschuß des Komitees für kirchliche
Versorgung deutscher Seeleute in Hannover nichts präjudiziere. Hinsichtlich
des letzteren gibt Herr Pastor Jungclaußen noch nähere Auskunft und
betont, daß auch von dem oben erwähnten Ausschuß eine Abhängigkeit des
Hamburger Komitees keineswegs gewünscht, vielmehr eine völlig
koordinierte Arbeitsgemeinschaft angestrebt werde. Herr Pastor Lindner
hebt hervor, daß das hiesige Komitee seine Selbständigkeit am besten
durch die zu leistende Hülfe zur Geltung bringen werde. Im
Übrigen soll der Entwurf in verkürzter und präzisierter Form vor seiner
Veröffentlichung im Herbste den Herren Mitgliedern zur Begutachtung
vorgelegt, namentlich auch die nächsten Zwecke, wofür gesammelt werden
soll, klar bezeichnet werden. 6.
Von Herrn Pastor Lindner wird ein Einführungsgottesdienst für Herrn
Pastor Jungclaußen in der Anschar-Kapelle vorgeschlagen, bei welchem
Herr Hauptpastor Behrmann die Einführungsrede halten möge. Dieser
spricht die Hoffnung aus, daß einem Sonntagsabend-Gottesdienst in St.
Michaelis die Teilnahme nicht fehlen werde, woraufhin die Bestimmung
getroffen wird, daß die Einführungsfeier gleichzeitig mit dem Erlaß des
Aufrufs im Herbste stattfinden solle. Wasserschout Tetens, Mitbegründer des Hülfskomitees für deutsche Seemannsmission in Hamburg, der
heutigen Deutschen Seemannsmission in Hamburg R.V., gab 1889 im
Hamburger Verlag G. W. Niemeyer Nachfolger seine Lebenserinnerungen "Vom Schiffjungen zum Wasserschout"
heraus. Dieses inzwischen auch antiquarisch kaum noch zu erstehende,
sehr interessante Buch habe ich in großen Teilen mit in meinen 4. Band
der Reihe "Seemannsschicksale" unter dem Titel "Unter Segeln und mit Dampf" aufgenommen.
1894 wird
im 2.Stock des Hamburger Seemannshauses (heute "Hotel Hafen Hamburg")
in der Seewartenstraße eine halbe Etage für die Seemannsmission
angemietet. Aufrufe zum Bau eines eigenen Vereinshauses finden nicht genügend Widerhall. 1898 entsteht die Fischer- und Schifferstube in Altona. 1899 wird
das Hülfskomitee in „Deutsche Seemannsmission in Hamburg R.V.“
umbenannt und erhält den Status des "rechtsfähigen Vereins" nach altem
Hamburger Staatsrecht. Am 1.August tritt der legendäre "Vater"
Friedrich Schlage seinen Dienst als Kolporteur und Seemannsmissionar
an, den er bis 1952 in großer Treue ausübt. 1900 löst Pastor Reimers Pastor Jungclaußen ab. 1902 wird der Antrag, der Seemannsmission das Hamburger Seemannshaus in der Seewartenstraße ganz zu überlassen, abgelehnt. 1904 ersteht die Seemannsmission den Bauplatz am Wolfgangsweg und beginnt mit dem Bau des ersten eigenen Seemannsheimes. 1906 findet am 6. April die Einweihung des Seemannsheimes am Wolfgangsweg statt. Hausvater Diakon Friedrich Koch übernahm 1906 die Heimleitung und übte sein Amt unter sechs wechselnden Seemannspastoren bis 1934 aus.
Die Jahre vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges bildeten
die größte Blütezeit der deutschen Seeschifffahrt und es war auch die
Epoche der rasantesten Entwicklung in der Deutschen Seemannsmission. Jeder deutsche Knabe trug einen Matrosenanzug und auch die Mädchenkleider waren mit Matrosenkragen versehen. Die Flotte war des Kaisers Lieblingskind. Die Anzahl deutscher Seeleute war nie wieder so hoch, wie zu der Zeit um 1913. Auf einem großen Passagierschiff waren etwa 1.000 Seeleute tätig. In
jedem kleinen deutschen Hafen gab es eine Station der Seemannsmission.
Auch die Hamburger Seemannsmission stand in großer Blüte. In dem Jahresbericht von 1913 heißt es in einem zeitgenössischen Bericht: "Durch
das Seemannsheim, das wir seit acht Jahren betreiben, erfüllen wir
einen wesentlichen Teil unserer auf Förderung des geistigen und
leiblichen Wohles der Seeleute gerichteten Bestrebungen. Darum
freuen wir uns sagen zu können, dass unser Seemannsheim von Jahr zu
Jahr fester eingewurzelt ist unter der ständig auf Hamburg fahrenden
Seemannschaft. Die wachsende Belegungsziffer lässt sich durch alle Jahresberichte verfolgen. Diesmal sind wir nun zum ersten Male über die 2.000 hinausgekommen. Die
Mitgliederversammlung des letzten Jahres... hat wiederum neue
Logierräume herrichten lassen; die eine der beiden im vierten Stock
befindlichen Dienstwohnungen für die festangestellten Missionare ist zu
Zimmern für Seeleute umgewandelt worden. Wir haben nunmehr in 43
Zimmern 60 Betten zur Verfügung. Allerdings sind auch jetzt schon wieder fast ausnahmslos in jeder Nacht alle Betten belegt. Zugleich
ist in manchen Zimmern die Einrichtung vervollständigt und in einigen
auch die Beleuchtung verbessert worden. Die beständig wachsende Zahl
derer, die bei uns zu wohnen wünschen, glauben wir nicht allein als
einen Beweis der Anerkennung für die Wohnlichkeit unseres Hauses und
die Güte seiner Verpflegung auffassen zu sollen, sondern auch als ein
Zeichen dafür, dass uneigennützige Teilnahme an anderer Wohl und Wehe,
freundwillige Beratung und tatkräftige Hilfe verstanden und anerkannt
werden, ja, dass sie Vertrauen schaffen, wie sie Vertrauen beweisen.
Sehr viele unserer Gäste kennen wir nun schon seit langen Jahren, ja,
seitdem sie die ersten tastenden Schritte in das bunte, wirre Treiben
der großen Hafenstadt getan haben." Statistisches aus 1913: Im Hamburger Seemannsheim wohnten: 1112 Matrosen 286 Leichtmatrosen 128 Kapitäne und Steuerleute 118 Heizer und Trimmer 92 Stewards 88 Schiffsjungen 85 Köche, Bäcker, Kochsmaaten 53 Boots-, Zimmerleute, Segelmacher 46 Maschinisten-Assistenten 32 Navigationsschüler 21 Angehörige von Seeleuten 11 Maschinisten ______________________ 2.072 Logiergäste insgesamt 1923 wird auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf ein Seemannsfriedhof angelegt. Aus dem Jahresbericht 1925 Deutschlands
wirtschaftliche Notlage und die dadurch verursachte Arbeitslosigkeit
weiter Kreise hat in besonders schwerem Maße auch den Seemannsstand in
Mitleidenschaft gezogen. So erhält die soziale Seite unserer Arbeit ein besonderes Gesicht. Bei
der großen Not der über 4.000 erwerbslosen Seeleute, von denen die
Heizer heute mindestens 4 Monate auf eine Schiffsstellung warten
müssen, haben wir uns darum zu kümmern, was aus ihnen wird. Damit wollen wir die Hauptseite unserer sozialen Fürsorge, das Seemannsheim verbinden. Dass
es für Hamburger Verhältnisse viel zu klein ist, beweisen uns die
vielen vergeblichen Anfragen nach Unterkunftsmöglichkeit; dass wir aber
1.172 Seeleute in 19.424 Schlafnächten beherbergen konnten, zeigt seine
Beliebtheit, wobei wir allmählich wieder einen festen Stamm gewinnen,
der jedes Mal nach einer Abmusterung bei uns einkehrt. Gewiss
hat das Heim unserer Kasse im vergangenen Jahr manche Mark gekostet;
war es doch seit 10 Jahren so gut wie gar nicht überholt. Aber es war notwendig und ist gut angewendet... Aus dem Jahresbericht 1929 Auf das Jahr 1929 blickt die deutsche Volkswirtschaft mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Für viele war es das Jahr einer furchtbaren Ernüchterung. Von diesen Erschütterungen, Krisen und Katastrophen ist auch der Hamburger Hafen
nicht verschont geblieben. Mit großer Freude konnten wir bei Behörden
und in der ganzen Öffentlichkeit ein wachsendes Interesse an unserer
Arbeit feststellen. Die Überzeugung von der
Notwendigkeit eines ausreichenden Seemannsheimes für Deutschlands
größten Seehafen hat sich allgemein durchgesetzt, wenn auch die
finanzielle Notlage des Staates und der Schifffahrtskreise die
Inangriffnahme dieses Werkes noch hinauszögert. So hatte unser Seemannsheim im Berichtsjahre wohl die stärkste Belastungsprobe zu bestehen. Dass
der verfügbare Logierraum das ganze Jahr mehr als überbelegt war, dass
der Hausvater fast ständig klagt, dass er täglich 20 bis 30
Wohnungssuchende zurückweisen müsse, ist ja ein Tatbestand, der schon
jahrelang andauert und noch immer unhaltbarer wird. Die Besuchsziffer ist im Berichtsjahr auf 135.000 gestiegen. Was
das bedeutet, wenn durch diesen Raum täglich 500 bis 600 Leute gehen,
wie schwer es da ist, auch nur einigermaßen Ordnung und Gemütlichkeit
aufrecht zu erhalten, kann wohl nur der ermessen, der in diesem Raum
Aufsicht zu führen hat. Unsere
Bemühungen, diese zusammengewürfelte Menge durch strengere Kontrolle,
durch weitere Gewährung von Unterhaltungsmitteln, Zeitungen und
Büchern, besonders aber durch alltägliche Abendveranstaltungen zu
innerer und äußerer Sammlung zusammenzufassen und um Unordnung und
Streitereien, die bei Langeweile ja dauernd von selbst entstehen zu
vermeiden, haben nur dazu geführt, dass gerade die besseren unter den
Seeleuten, die nicht nur einen Wärmeraum, sondern geistige Anregung und
Unterhaltung suchen, in erhöhtem Maße den Lesesaal aufsuchen. Die ausliegenden Zeitungen und Zeitschriften haben sich auf 160 erhöht. An den Unterhaltungsabenden nahmen 10.200 und an den Bibelstunden und Gottesdiensten 3.460 Seeleute teil. Besonders
beliebt waren im Sommer die Ausflüge, die wir alle 14 Tage
veranstalteten und an denen jedes mal 50 bis 60 Seeleute teilnahmen,
ebenfalls die sportlichen Veranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld und
im Stadtpark. Es wurden 863 Schiffe besucht, Zeitungen und Zeitschriften verteilt und dabei 12.441 Seeleute begrüßt. Trotz
aller Anfeindungen spüren wir jedoch immer wieder, wie dankbar der
Seemann ist, für das Wenige, das wir bringen und für ein kurzes,
freundliches Wort oder gar eine längere Aussprache. In erhöhtem Maßstabe gilt dies auch von den Krankenhäusern, wo 7.925 Seeleute besucht wurden. Unser
Wohlfahrtsdienst hat sich immer besser und übersichtlicher ausbauen
lassen, dadurch hat sich die große Menge arbeitsscheuer Asylbewohner,
die uns im vergangenen Winter noch stark belästigten, besser abwehren
lassen und konnte dafür dem wirklichen Seemann um so durchgreifender
und gründlicher geholfen werden. Unsere
Wohlfahrtspflege hat ja nicht den Sinn, einfach Unterstützungsbeträge
auszuschütten, sondern durch seelsorgerliche Beratung und Beeinflussung
die in Not befindlichen zur Selbsthilfe zu erziehen. Schon
der Umstand, dass die Leute unsere Veranstaltungen dem Aufenthalt in
den Gastwirtschaften vorziehen, dass sie lernen, auch ohne Alkohol froh
und vergnügt sein zu können, bedeutet ja schon viel. Etwa 30 Alkoholgefährdete haben sich freiwillig unserer Fürsorge anvertraut und uns die Heuer und sonstigen Erwerb zur Verwahrung übergeben. Die Weihnachtsfeiern konnten wir in diesem Jahre dank reichlicher eingegangener Spenden entsprechend umfangreicher gestalten. Die
beschämenden Vorgänge, die im Jahre 1928 sich abspielten, wo die Menge
der Andrängenden, die so gern mit uns feiern wollten, die Polizei zum
Eingreifen nötigte, haben sich glücklicherweise nicht wiederholt. Im
Ganzen wurden etwa 1.140 Seeleute beschert, dabei wurden auch die in
den Krankenhäusern liegenden nicht vergessen. Hier machten besonders
persönlich gepackte, mit einem Begleitbrief versehene Pakete große
Freude, und mancher Briefwechsel geht noch jetzt dauernd fort. Im Seemannsheim der Seemannsmission am Wolfgangsweg kann Hein Seemann festmachen, wenn er von Bord muss! 1930 wird das Seemannsheim Altona in der Großen Elbstraße eingeweiht. 1951 Wiedereinweihung des Seemannsheimes am Wolfgangweg nach Kriegszerstörung. 1952 Einweihung des neuen Seefahrer-Altenheimes in der Karpfanger-Straße. Nach dem zweiten Weltkrieg
kam die deutsche Seeschifffahrt um 1949 ganz langsam wieder in Gang.
Von dem in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 1943 bombenzerstörten
alten Seemannsheim am Wolfgangsweg standen nur noch die Außenmauern und
die Kellerräume. Zwischen 1949 und 1951 wurde es neu auf- und ausgebaut und konnte 1951 wieder den Logierbetrieb aufnehmen.
Mit dem deutschen Wirtschaftswunder wuchs auch die deutsche
Handelsflotte schnell wieder auf eine erstaunliche Größe an und somit
die Nachfrage nach dem Angebot des Seemannsheimes. Schon
bald wurde das Heim in Umfang und Ausstattung den Anforderungen nicht
mehr gerecht, so dass die Pläne der Vorkriegszeit, ein neues größeres
Seemannsheim zu errichten, bereits 1958 in Angriff genommen wurden. Neben
der St. Michaeliskirche wurde am Krayenkamp am 26.9.58 vom damaligen
Vorsitzenden Robert Miles Reincke der Grundstein für den Neubau, um den
dieser sich große Verdienste erworben hatte, gelegt. Das alte Gebäude am Wolfgangsweg dient heute als Pflegeheim für betagte Seeleute.Am 11. September 1959 wird das neue Seemannsheim am Krayenkamp 5 eingeweiht. Am 12.9.1959 weihte Bischoff Witte das neue Seemannsheim am Krayenkamp ein. Etwa
ein Dutzend Jahre lang erlebte dieses Heim die Hochkonjunktur der
deutschen Seeschifffahrt nach dem 2.Weltkrieg. 1970 wurden wieder
44.000 Seeleute auf deutschen Schiffen beschäftigt. Die
Zahl der Schiffe unter deutscher Flagge hatte ihren Höchststand nach
der westdeutschen Wirtschaftswunderentwicklung erreicht. Groß war
dementsprechend die Nachfrage nach Betten im Seemannsheim. Täglich
erreichten die Heimleitung Telegramme und Luftpostbriefe von Seeleuten
aus der ganzen Welt, in denen sie ein Bett vorbestellten. Schon bald war auch das neue Heim mit seiner doppelten Kapazität dem Ansturm der Nachfragen nicht mehr gewachsen. Die
Aufenthaltsdauer im Heim musste auf maximal 4 bis 6 Wochen beschränkt
werden, um Platz für die vielen Nachfragenden zu schaffen. Eine
Etage war meistens für mehrere Semester von Studierenden der
Seefahrtsschulen belegt, die sich auf ihr Patent vorbereiteten. Dann
brachten Ölkrise, Containerisierung, Dollarverfall und Werften
Subventionierungs- Wettstreit verheerende Einbrüche, so dass die Zahl
der deutschen Seeleute auf 14.000 im Jahre 1988 absank. Mit Hilfe von Ausflaggung und Zweitregister wurde versucht, die Restflotte zu erhalten. Zwar war die
Nachfrage nach Betten im Seemannsheim in den letzten Jahren
vorübergehend stark zurückgegangen, so dass nicht mehr so viele
Bewerber abgewiesen werden mussten. Beim
Ausgliederungsprozess konnten viele deutsche Seeleute, die der Seefahrt
den Rücken kehrten und sich Arbeit und Wohnung an Land suchten, die
Hilfe des Seemannsheimes als Sprungbrett und Übergangslösung in
Anspruch nehmen. Die Seefahrt geht, auch wenn sie computergesteuert und
hochtechnisiert betrieben wird, nicht ganz ohne Menschen. Auch
die Besatzungsmitglieder, die aus Niedriglohnländern aus dem Pazific
oder aus Asien zum Bordeinsatz nach Mitteleuropa eingeflogen werden,
brauchen bei Ablösungen oder im Krankheitsfall in Hamburg
Übernachtungsmöglichkeiten. Die Nachfrage stieg wieder beträchtlich,
als Ende 1989 der Wohnungsund Hotelmarkt durch die Einwanderungswelle
in der Folge der politischen Umbrüche stark anschwoll und auch die
Konjunktur der Seefahrt wieder freundlicher wurde. Ende der 90er Jahre
nahm dann die Nachfrage der Seeleute nach Übernachtungen im
Seemannsheim rapide ab, nachdem die Zahl der deutschen Seeleute sehr
stark zurückging und die Gastarbeiter aus nicht EU-Staaten nach dem
Schengener Abkommen kein Bleiberecht in Deutschland mehr hatten. Träger
der Seemannsmission im Bereich des alten Hamburg ist die 1891 von
Seemannspastor Julius Jungclaußen mit Hilfe von Hamburger Reedern,
Kaufleuten und Senatsmitgliedern gegründete „Deutsche Seemannsmission in Hamburg R.V.“ Die Buchstaben R.V. stehen für Rechtsfähiger Verein. Diese Rechtsform stammt aus der Zeit vor Gültigkeit des BGB in Hamburg. Eine
aus etwa zwei Dutzend Herren (überwiegend Reeder und einige Männer der
Kirche) gebildete Mitgliederversammlung trägt diesen altehrwürdigen
Verein und wählt alle zehn Jahre einen Vorstand aus vier Herren. Er besteht 1970 (als der Webmaster die Geschäftsführung und Heimleitung übernahm) aus drei Reedern und einem Kapitän. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam nach außen. Vorsitzender
ist seit 1937 der Mitinhaber der alten Hamburger Reederei Rob. M.
Sloman jr., Robert Miles Reincke, ein nobler Gentleman alter Schule. Dem
Schatzmeister, Claus Edye, ebenfalls Mitinhaber der Firma Sloman, der
später den Vorsitz übernehmen wird, überbringe ich regelmäßig die
Monatsabrechnungen. Zu beiden Herren habe ich ein recht gutes Verhältnis. Zwischendurch war nach Reinckes Tod einige Jahre Kapitän Emil Memmen Vorsitzender. Er stellte in diesem Amt eine Art Galionsfigur dar. Nach Memmen übernimmt Claus Edye den Vorsitz. Ich komme jahrelang in guter Zusammenarbeit prächtig mit ihm aus. Die Vorsitzenden der Deutschen Seemannsmission in Hamburg R.V. 1891 - 1923 Senator O'Swald, späterer Bürgermeister 1923 - 1923 Rudolf Crasemann, Präses der Handelskammer 1930 Dr. O. Matthies 1930 - 1937 C. V. Krogmann 1937 - 1975 Robert Miles Reincke, Reeder 1975 - 1981 Kapitän Emil Memmen 1981 - 1990 Claus Edye, Reeder 1990 - 1999 Sigurd Stabenow, Jurist 1999 - 200? Frau Erica Rehder Die Seemannspastoren in Hamburg: 1891 - 1900 Julius Jungclaußen 1900 Ludwig Schlee (stellvertretend) 1900 - 1906 Karl Reimers 1906 - 1921 Wilhelm Ditlevsen 1921 - 1923 Wilhelm Thun (stellvertretend als Seemannspastor von Altona) 1923 - 1927 Friedrich Rademacher 1927 - 1939 Friedrich Lensch 1930 - 1938 Wilhelm Ziegeler 1938 - 1939 Walter Kersten 1939 - 1945 Wilhelm Thun (stellvertretend) 1949 - 1954 Georg Gerdts 1954 - 1958 Rainer Clasen 1958 - 1966 Kurt Rössing 1967? - 198? Theodor Mundt (später für ganz Hamburg) 198? - 198? Gerhard Reinke (für ganz Hamburg) 198? - 1996 Walter Grunwald (für ganz Nordelbien) 1996 - 2003 Wiltrud Hendriks (für ganz Nordelbien) 1998 - 2003 Kurt Robert Drobnik (nur für Krayenkamp- gleichzeitig Heimleiter) Die Hausväter / Heimleiter: 1906 – 1934 Diakon Friedrich Koch 1934 – 1943 Diakon Ernst Scharf 1951 – 1970 Diakon Otto Brunschede 1970 – 1997 Diakon Jürgen Ruszkowski
1997 – 1999 Diakon Udo Weiß 1999 - 2003 Pastor Kurt Robert Drobnik seit 2003 Frau Peschke Seemannsmissionare: 1899 - 1952 Friedrich Schlage 1953 - 1983 Diakon Karl-Heinz Hansen 1983 – 1998 Diakon Jan Borowski 1998 - 2002 Pastor Kurt Robert Drobnik 1986 am
13.August wird der Internationale Seemannsclub "Duckdalben" im
Waltershofer Freihafen-Hafengebiet in Trägerschaft der Seemannsmission
Harburg eröffnet. Duckdalben
Hamburg
1991 feierte dieser Verein, dem mich mein Dienstherr, die Nordelbische Evangelisch-lutherische Kirche, zur Verfügung stellte, sein 100jähriges Bestehen. Fast ein Viertel des Wirkens dieses Vereins durfte ich hier arbeiten. Vier Hausväter in 104 Jahren: Spricht das nicht dafür, dass man sich unter dem Dach dieses Vereins wohl fühlen kann?
Friedrich Koch diente
von 1906 bis 1934, also 28 Jahre lang, in schweren Zeiten und hatte
unter fünf Seemannspastoren, Kriegs- und Nachkriegszeit, Inflation,
extremer politischer Konfrontation vor der Haustür und
Massenarbeitslosigkeit oft hart zu kämpfen. Sein Sohn, ein alter Herr von über 80 Jahren, erzählte mir vor etwa 7 Jahren von dem schweren Stand seines Vaters. Deshalb sei es mir gestattet, ihn an dieser Stelle besonders ehrend zu erwähnen.
Von 1934 bis 1943 trug für neun Jahre Vater Ernst Scharf die Verantwortung für das Heim am Wolfgangsweg. Einigen
unter uns ist er noch als späterer Emdener Hausvater und sein Sohn
Paul-Gerhard als Hofbaumeister der Seemannsmission bekannt. 1951 übernahm Otto Brunschede nach dem 2. Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Seemannsheimes die Heimleitung. Er
plante das neue Seemannsheim, das der damalige Vorsitzende Miles
Reincke Ende der 50ger Jahre bauen ließ, entscheidend mit und zog dann
1959 mit seinen Seeleuten vom Wolfgangsweg nach hier am Krayenkamp um. Otto Brunschede arbeitete 19 Jahre als Hausvater, war jedoch schon vor dem Kriege seit 1937 als Seemannsmissionar am Wolfgangsweg aktiv. - Der Webmaster wirkte von 1973 bis 1997 als Heimleiter und Geschäftsführer am Krayenkamp. 
Auch die Seemannsmissionare sorgten für Kontinuität: Der legendäre Vater Schlage wirkte von 1899 bis 1952 weit ins Ruhestandsalter hinein 53 Jahre lang. Karl-Heinz Hansen war von 1953 bis 1983 über 30 Jahre lang für den Verein tätig.
zur gelben Zeitzeugen-Bücher-Reihe des Webmasters: © Jürgen Ruszkowski zu meiner maritimen Bücher-Seite  Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est! Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt: Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung. 
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Seemannsschicksale Band 1 - Band 1 - Band 1 - Band 1 Begegnungen im Seemannsheim ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt  Bestellung | Seemannsschicksale Band 2 - Band 2 - Band 2  Lebensläufe und Erlebnisberichte  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski Bestellungen | Seemannsschicksale Band 3 - Band_3  Lebensläufe und Erlebnisberichte  Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten Bestellungen | Band 4 - Edition 2004 - Band 4 Seemannsschicksale unter Segeln  Die Seefahrt unserer Urgroßväter im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts neu überarbeitet! Bestellungen | Band 5 - Band 5  Capt. E. Feith's Memoiren:  Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet Bestellungen | Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von Capt. E. Feith : Band 6 ist in Arbeit: Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" Master next God | Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale: Dirk Dietrich: Auf See ISBN 3-9808105-4-2 Dietrich's Verlag Band 7 = 12,80 € Bestellungen | Band 8: Maritta & Peter Noak auf Schiffen der DSR ISBN 3-937413-04-9 Dietrich's Verlag Bestellungen | Band 9 - Band 9 Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes  Endstation Tokyo Bestellungen | Band 10 - Band 10 Autobiographie des Webmasters  Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons  Bestellungen | Band 11 -- Band 11  Genossen der Barmherzigkeit  Diakone des Rauhen Hauses Diakonenportraits Bestellungen | Band 12 - Band 12  Autobiographie: Diakon Karlheinz Franke  Bestellungen | Band 13 - Band 13 Autobiographie: Diakon Hugo Wietholz  Bestellungen | Band 14 - Band 14 Conrad H. v. Sengbusch Jahrgang '36 Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden  Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"  Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven Bestellungen | Band 15 - Band 15 Wir zahlten für Hitlers Hybris  mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft. Ixlibris-Rezension Bestellungen | Band 16 Lothar Stephan  Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA ISBN 3-9808105-8-5 Dietrich's-Verlag 8,90 € Bestellungen | Band 17 - Band 17 Als Schiffskoch weltweit unterwegs  Schiffskoch Ernst Richter Bestellungen | Band 18 - Band 18 Seemannsschicksale aus Emden und Ostfriesland  und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern Bestellungen | Band 19 - Band 19 ein Seemannsschicksal: Uwe Heins  Das bunte Leben eines einfachen Seemanns  Bestellungen | Band 20 - Band 20 ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg  Kurt Krüger  Matrose im 2. Weltkrieg Soldat an der Front Bestellungen | Band 21 - Band 21 Ein Seemannsschicksal: Gregor Schock  Der harte Weg zum Schiffsingenieur  Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO" Bestellungen | Band 22 - Band 22 Weltweite Reisen eines früheren Seemanns als Passagier auf Fähren, Frachtschiffen und Oldtimern  Anregungen und Tipps für maritime Reisefans  Bestellungen | Band 23 - Band 23 Ein Seemannsschicksal: Jochen Müller  Geschichten aus der Backskiste Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich Bestellungen | Band 24 - Band 24 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -1-  Traumtripps und Rattendampfer  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 25 - Band 25 Ein Seemannsschicksal: Der maritime Liedermacher (seine Lieder-CD kann bestellt werden) Mario Covi: -2-  Landgangsfieber und grobe See  Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen Bestellungen | Band 26 - Band 26 Monica Maria Mieck:  Liebe findet immer einen Weg  Mutmachgeschichten für heute Besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen | Band 27 - Band 27 Monica Maria Mieck:  Verschenke kleine Sonnenstrahlen  Heitere und besinnliche Kurzgeschichten auch zum Vorlesen Bestellungen- Band 30 | Band 28 - Band 28 Monica Maria Mieck:  Durch alle Nebel hindurch  erweiterte Neuauflage Texte der Hoffnung besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte ISBN 978-3-00-019762-8 Bestellungen | Band 29 - Band 29  Logbuch einer Ausbildungsreise und andere Seemannsschicksale  Seefahrerportraits und Erlebnisberichte ISBN 978-3-00-019471-9 Bestellungen | Band 30 - Band 30 Günter Elsässer  Schiffe, Häfen, Mädchen Seefahrt vor 50 Jahren Bestellungen | Band 31 - Band 31  Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein  ANEKIs lange Reise zur Schönheit Wohnsitz Segelboot Reise ohne Kofferschleppen Fortsetzung in Band 32 Bestellungen | Band 32 Thomas Illés d.Ä. Sonne, Brot und Wein Teil 2  Reise ohne Kofferschleppen Fortsetzung von Band 31 - Band 31 Bestellungen | Band 33 - Band 33 Jörn Hinrich Laue: Die große Hafenrundfahrt in Hamburg reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe  184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten ISBN 978-3-00-022046-3 Bestellungen | Band 34 - Band 34 Peter Bening  Nimm ihm die Blumen mit Roman einer Seemannsliebe mit autobiographischem Hintergrund Bestellungen | Band 35 - Band 35 Günter George  Junge, komm bald wieder... Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt Bestellungen | Band 36 - Band 36 Rolf Geurink:  In den 1960er Jahren als Seemaschinist weltweit unterwegs Bestellungen | Band 37 Schiffsfunker Hans Patschke:  Frequenzwechsel  Ein Leben in Krieg und Frieden als Funker auf See auf Bergungsschiffen und in Großer Linienfahrt im 20. Jahrhundert | Band 38 - Band 38 Monica Maria Mieck:  Zauber der Erinnerung  heitere und besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte reich sw bebildert Bestellungen Seemannsschicksale realhomepage/seamanstory erwähnte Schiffe E - J erwähnte Schiffe S-Z erwähnte Personen - erwähnte Schiffe schiffsbild meine google-Bildgalerien Leseproben und Bücher online | Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben? - Kontakt Leserreaktionen Seemannssprache http://www.zeitzeugenbuch.klack.org http://www.zeitzeugenbuch.klack.org Da
Dietrich’s Verlag seine Aktivitäten stark reduziert, werden einige
meiner Bücher mit einer von ihm vergebenen ISBN ab 2007 nicht mehr im
Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) des Buchhandels zu finden sein.
Das bedeutet nicht, dass die Bücher nicht mehr lieferbar sind. Bestellen Sie direkt bei mir: Telefon: 040-18090948, Fax: 040-18090954  | Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt: Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.  Meine Postadresse / my adress / Los orden-dirección y la información extensa: Jürgen Ruszkowski, Nagelshof 25 (Hobökentwiete 44), D-22559 Hamburg-Rissen, Telefon: 040 - 18 09 09 48 - Anrufbeantworter nach 30 Sekunden - Fax: 040 - 18 09 09 54 Tel.: 040-81961102 - Anrufe werden bei Abwesenheit weitergeleitet skype: juergen_ruszkowski Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt |  | Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski: Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est! Wenn Sie an dem Thema "Seeleute" interessiert sind, gönnen Sie sich die Lektüre dieser Bücher und bestellen per Telefon, Fax oder am besten per e-mail: Kontakt:  Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu je 12,00 € Euro, (Band 7 = 12,80 € ) zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto: ab 3,00 € ) Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt Sie zahlen nach Erhalt der Bücher per Überweisung. Los libros en el idioma alemán lo enlatan también por 12 € Euro, ( + el extranjero-estampilla: 3,00 €), directamente con la editor Buy de. Ab und an werde ich für zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail: Kontakt via InternetCafé erreichbar sein! Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail: Kontakt  Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten. Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen. Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig: WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240. Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar. Für einen Eintrag in mein Gästebuch bin ich immer dankbar. Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen! Please register in my guestbook  Leseproben und Bücher online Empfehlungen: | Zum Thema "Seemannsschicksale" passend wird empfohlen: "Westsee" von Hans Gert Franzkeit. Er schildert die Seefahrt der 1950er Jahre. Verlegt über BOD - ISBN 3-89811-424-4 Bestellungen nur noch über den Buchhandel | Schmidt, Wolfram Wolfsdreck Erinnerungen an die DDR-Seefahrt ISBN 3-936904-07-3 Bestellungen | Manfred Hessel Das etwas andere Abenteuer An Bord von Handelsschiffen im Zweiten Weltkrieg Verlag Reinhard Thon, Schwerin - ISBN3-937515-38-0 Kontakt | Meine Index-Seiten bei: last update - Letzte Änderung: 25.10.2008 © Jürgen Ruszkowski
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