Eine kompetente Führung durch den noch zu DDR-Zeiten neu
wieder aufgebauten Berliner Dom , einem der letzten Monumente des
konstantinischen Zeitalters und durch die Hohenzollerngruft in
der Krypta des Doms mit 94 Sarkophagen aus fünf Jahrhunderten
brandenburgisch-preußischer Geschichte lässt uns die Kaiserzeit
wieder vor unsere Augen treten.
Der Dom hat eine Vorgeschichte seit 1450 und war stets mit dem
nebenliegenden kurfürstlichen Hohenzollern-Schloss zu Cölln an
der Spree verbunden.
1894 bis 1905: Unter Wilhelm II., seit 1888 preußischer
König und deutscher Kaiser, entsteht nach Abtragen des
"Schinkel-Domes" ein repräsentativer monumentaler
Zentralbau im Stil der italienischen Hochrenaissance als neue
Hofkirche ("Staats- und Festhaus"), als zentrale Kirche
für die protestantische Bevölkerung in Preußen und Deutschland
und als Begräbnisstätte der kaiserlichen Familie.
Dombaumeister ist der Architekt Julius Carl Raschdorf (ein schlesicher Katholik).
1918: Mit der Novemberrevolution, der Abdankung
Wilhelms II. und dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments
ist die jahrhundertelange Verbindung von Thron und Altar
gelöst. Der Dom wird 1922 der "Union", der
Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, übertragen.
1939 bis 1945: Im Zweiten Weltkrieg wird der
Dom durch Luftangriffe mehrfach und zum Teil erheblich
beschädigt. In den folgenden Jahren werden Schäden und
Zerstörungen am Dom nur provisorisch ausgebessert.
Gottesdienste werden seit September 1945 in der Krypta gehalten,
wo auch Konzerte stattfinden.
1975: Der Wiederaufbau des Berliner Domes
beginnt. Auf Anordnung der DDR-Staatsführung werden an der
Nordseite des Gebäudes die Denkmalskirche (Begräbniskapelle der
Hohenzollern) und an der Südseite die Kaiserliche Unterfahrt
beseitigt.
1980 wird die restaurierte Tauf- und Traukirche
wieder eröffnet. Hier finden nunmehr die Gottesdienste der
(ostberliner) Domgemeinde statt.
1983: Abschluss der Außenarbeiten am Dom. Im
Kuppelbereich sind gravierende Veränderungen erfolgt.
1993: Nach langjährigen,
umfangreichen und aufwendigen Wiederaufbau- und
Restaurierungsarbeiten in der Predigtkirche findet am 6.
Juni 1993 die Wiedereinweihung des Berliner Domes statt.
Von besonderem historischen und kulturellen Wert ist die
Hohenzollerngruft unter dem Berliner Dom . Sie enthält 94
Bestattungen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20.
Jahrhunderts, mit den in der Predigtkirche
stehenden Sarkophagen 100 Grabmale aus fünf Jahrhunderten
brandenburgisch-preußischer Geschichte.
Diese Internetseite wurde vom früheren langjährigen Geschäftsführer und Heimleiter des Seemannsheimes Hamburg erstellt, der hier sein Rentner-Hobby vorstellt:
Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet
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