Bonhoeffer-Zentrum Stettin Szczecin
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Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Internationales

Dietrich Bonhoeffer

Studien- und Begegnungszentrum

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in Szczecin (Stettin) / Polen


Stationen auf dem Wege zur Freiheit

Zucht

Ziehst Du aus, die Freiheit zu suchen, so lerne vor allem Zucht der Sinne und deiner Seele, dass die Begierden und deine Glieder dich nicht bald hierhin, bald dorthin führen.  Keusch sei dein Geist und dein Leib, gänzlich dir selbst unterworfen und gehorsam, das Ziel zu suchen, das ihm gesetzt ist, Niemand erfährt das Geheimnis der Freiheit, es sei denn durch Zucht.

Tat

Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, nicht im möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.  Tritt aus dem ängstlichen Zögern heraus in den Sturm des Geschehens, nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen, und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.

Leiden

Wunderbare Verwandlung.  Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden.  Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat.  Doch atmest du auf und legst das Rechte still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.  Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit, dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.

Tod

Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit, Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern unsres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele, dass wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.  Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.  Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.


"Dietrich Bonhoeffer war 27 Jahre alt, als Adolf Hitler Reichskanzler wurde, der Mann, der Deutschland zum Verhängnis werden sollte.  Dieses Ereignis hat den Lauf von Bonhoeffers restlichem Leben bestimmt.  Von Anfang an erfasste er das Endziel der nationalsozialistischen Revolution mit ihrer Vernichtung aller menschlichen Rechte und ihrer Verwerfung Gottes.  Von vornherein sah er richtig, dass der Angriff auf die Juden ein Angriff auf Christus und ein Angriff auf den Menschen war.  Deshalb war sein ganzes Bemühen darauf gerichtet, wie er Gott und der Kirche am besten im Kampf gegen Hitler dienen könne.  Neben seinem Dienst für die Bekennende Kirche, der in Hilfe und Anleitung für die in schwere Bedrängnis geratenen Pastoren bestand, nahm er persönlichen und streitbaren Anteil an dem Widerstand gegen Hitler und die unmenschlichen Taten seiner Regierung."    - Wilhelm Landgrebe: Wagnis der Nachfolge


Der Bruderrat der Bekennenden Kirche hatte den heute weltbekannten evangelischen Theologe und von den Nazis kurz vor Kriegsende ermordeten Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer 1935 damit beauftragt, in Stettin-Finkenwalde (Vorort östlich der Oder, heute Zdroje bei Szczecin) ein Predigerseminar für ihren theologischen Nachwuchs aufzubauen.  Bonhoeffer wirkte hier bis zur Schließung des Seminars durch die Gestapo im Jahre 1937 und hat diese Zeit später selbst als seine beruflich und menschlich ausgefüllteste Zeit bezeichnet.  Hier entstanden seine beiden Bücher "Gemeinsames Leben" und "Nachfolge", die wesentlich dazu beitrugen, dass er zu einem der bekanntesten Theologen des 20. Jahrhunderts wurde. 

* * *

 

Aus „Pommern 1934/35 im Spiegel von Gestapo“ des Geheimen Staatsarchivs Berlin-Dahlem (1974) - aus Akten der Gestapo Stettin und Köslin

In dem Bericht der Stapostelle Stettin für den Monat Juni 1935 tauchte ein Name auf, der für die bekennende Kirche und für die Ausbildung ihrer jungen Theologen einen besonderen Klang hatte: Man vermerkte, der Studiendirektor Pfarrer Lic. Dietrich Bonhoeffer habe nach einer Vereinbarung mit Pfarrer Gerhard Krause einen Gottesdienst in Zingst am 2. Juni abgehalten, und bei der Abkündigung der Kollekte sei darauf hingewiesen worden, ein Teil des Betrages würde zu Gunsten „der durch die Schutzhaft in Not geratenen Geistlichen und ihrer Familien“ verwendet werden (Nr. 7).  Zu den fünf Predigerseminaren, die vom Altpreußischen Bruderrat gegründet und unterhalten wurden, gehörte auch das pommersche, das im Sommersemester 1935 unter der Leitung von Bonhoeffer zuerst im Zingsthof bei dem Dorf Zingst und dann in Finkenwalde bei Stettin eingerichtet wurde (Bethge, S. 486 ff.) (Im Lagebericht wurde vermerkt , dass „die Predigerschule von Düsseldorf nach Finkenwalde bei Stettin“ verlegt werden solle (Nr. 7). Es hatte zuerst der Plan bestanden, das Predigerseminar in Düsseldorf zu errichten, dann hatte man sich jedoch für Pommern entschieden.)

Mit seinem Seminar nahm Bonhoeffer an der Bekenntnissynode in der Wartburg-Kirche teil.  Als der Präses die Entscheidung der Kirchenleitung für die Errichtung des Seminars in Finkenwalde bekannt gab, übernahmen aus der Synode heraus acht Kirchenkreise die Einrichtung je eines Zimmers (Bethge, S. 501).  Hier begegnete Bonhoeffer auch zum ersten Mal dem reformierten Pfarrer D. Baumann und Frau von Mackensen.  Reinold von Thadden verhalf Bonhoeffer zu wichtigen Verbindungen innerhalb des Landadels, wobei sich das Gutspatronat als „wertvoller Beistand für die Bruderräte“ auswirkte, wenn ein unabhängiges Besetzungsrecht für die Zwecke der bekennenden Kirche genutzt oder sogar ausgebaut werden konnte.  Zu den Adligen, die Bonhoeffer damals kennen und schätzen lernte, gehörten u. a. auch die Bismarck-Lasbecks, sowie Ewald von Kleist-Schmenzin (Bethge, S. 502).  Bis zur Schließung des Seminars in Finkenwalde am 1. Dezember 1937, gegen die unter vielen anderen auch Generalfeldmarschall von Mackensen persönlich protestierte, blieb Bonhoeffer an der Spitze dieser Einrichtung (Bethge, S. 661).


Von dem historischen Gebäude sind nur noch die Grundmauern erhalten.  Eine von einigen Polen und Deutschen gegründete Initiative hat an diesem Ort eine Gedenkstätte eingeweiht und arbeitet an dem Projekt, hier einmal ein internationales Studien- und Begegnungszentrum in Trägerschaft der Parafia Ewangelicko - Augsburska in Szczecin zu schaffen.

Die polnische lutherische Kirchengemeinde in Szeczcin (Pfarrer - - Telefon 004891-4624143, Fax: 004891-4624422, ul.Energetyków 8, PL-70-656 Szczecin - Kontakt  ) besitzt bereits seit 1995 im Stettiner Stadtzentrum ein nach Bonhoeffer benanntes Gemeindehaus.  

Da neben wurde mit Hilfe von Förderern aus Deutschland ein größeres Haus neu erworbenen und frisch renoviert.  Viele Hürden waren zu überspringen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, ehe das Projekt Konturen bekam.  Die Robert-Bosch-Stiftung, eine Hamburger Beratungsfirma, eine Sponsorin, viele Kollekten und Spenden haben dazu beigetragen, dass die Realisierung möglich wurde.

 

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Das Internationale Dietrich-Bonhoeffer-Studien- und Begegnungszentrum in Szczecin / Stettin - ulica Piotra Skargi / ulica Monte Casino.  Eröffnet am 14. Juni 2003.  Im Erdgeschoss gibt es zwei Tagungsräume, einen Andachtsraum, Aufenthaltsnischen und eine Küche.  In diesem Haus können 20 Menschen komfortabel leben.  Eine Erweiterung auf bis zu 35 Personen ist möglich.  Unter dem Dach wird eine Art Jugendlager eingerichtet.  Der Keller dient diakonischen Projekten der Kirchengemeinde Szczecin.

Die evangelische polnische Trinitatis-Kirchengemeinde Parafia Ewangelicko-Augsburska "Sw. Trójcy" in der ulica Energetyków 8 unterhält in ihrem Gemeindehaus auch Gästezimmer. - Der dort z. Z. amtierende junge Pastor spricht nicht deutsch, aber englisch - Tel: ..4891-462-41-43 - Fax: ...4891-4624422 - parafia-szczecin at luteranie.pl - Slawomir Janusz Sikora


Mit dem 1970 von Anna Morawska in Polen veröffentlichten Buch über Dietrich Bonhoeffer "Chrzeseijanin w Trzeciej Rzeszy" ("Ein Christ im Dritten Reich") wurde in Polen der Boden für ein Dietrich-Bonhoeffer-Begegnungszentrum längst vorbereitet.  An verschiedenen Orten in Polen wird Bonhoeffer durch Plaketten und Denkmäler öffentlich geehrt.  Sein Martyrium macht ihn so glaubwürdig und als "guter" Deutscher hilft er beim Brückenbau für Versöhnung und Frieden zwischen den ehemals verfeindeten Völkern.

Eine große Anzahl von Gruppen aus dem In- und Ausland hat sich in Szczecin bereits auf Spurensuche nach Dietrich Bonhoeffer begeben.  Im Gästebuch des Bonhoeffer-Gemeindehauses haben unterschiedlichste Menschen aus Amerika, Deutschland, England, Holland, Japan, Kanada, Schweiz und Südafrika ihren Dank für die Begegnung mit Bonhoeffer zum Ausdruck gebracht.

Das neue Begegnungszentrum soll neugierigen, aufgeschlossenen und kritischen Menschen eine Möglichkeit eröffnen, sich mit der eigenen religiösen Identität auseinanderzusetzen, Fragen des Christseins und der Nachfolge in dieser Welt nachzugehen und dabei auch neue Wege auszuprobieren.


Hitlers aggressiver verbrecherischer Rassen- und Größenwahn mit seinem verbrecherischen Überfall 1939 auf Polen und 1941 auf die Sowjetunion, führte zum Verlust dieses seit etwa 1200 von Deutschen besiedelten und kulturell geprägten Landes, der späteren preußischen Provinz Pommern und zur Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Stettin und den Gebieten östlich der Oder.  Die deutsche Zivilbevölkerung musste die Suppe auslöffeln, die die  nationalsozialistische Führung dem deutschen Volk eingebrockt hatte. 

Przestepczy i agresywny obled Hitlera (zniszczony i zmiazdzony Bonhoeffer i jego przyjaciele, niestety bezskutecznie próbowali temu przeciwdzialac, kiedy wczesniej niz wiekszosc innych Niemców to rozpoznali) z jego napadem na Polske w 1939 r., na Zwiazek Radziecki w 1941 r., doprowadzil do utraty 1200 miejscowosci na pruskim Pomorzu, zasiedlonych i kulturalnym pietnem naznaczonych przez Niemców i wypedzenia niemieckiej ludnosci ze wschodniej strony Odry.

Auskünfte erteilt Diakon Lorenz Hansen, Telefon 049-40-441134-14 oder 040-40485396, Abteistraße 38, D-20149 Hamburg

Architekt Lechoslaw Czernik, Szczecin, Telefon: 048-91-4494221 (spricht auch deutsch) Kontaktl 


Steuerabzugsfähige Spenden sind möglich auf Konto 5037106 der Hauptkirche St.Nikolai Hamburg bei der Deutschen Bank: BLZ 20070000 mit dem Betreff: "Begegnungszentrum Stettin" oder an

Parafia Ewangelicko-Augsburska "Sw. Trójcy" PKO BP II O/Szczecin Nr. 10204809-8992-270-1


Die deutschen Diakoninnen und Diakone spendeten zum Weihnachten 2001 etwa 3.000 € für das Projekt.


http://www.ptew.org.pl/szczecin/dateien/en-centrum.rtf 

W Szczecinie-Zdrojach (Stettin-Finkenwalde) niedaleko Dabia znajdowalo sie Seminarium Duchowne Rady Kosciola Wyznajacego, w którym w latach 1935-1937, ksztalcil pastorów znany ewangelicki teolog, Dietrich Bonhoeffer, zalozyciel pierwszej ewangelickiej komuny XX wieku.  Byl on czlonkiem Ruchu Oporu i pod koniec wojny zostal zamordowany przez nazistów.

Od pewnego czasu kilku Polaków i Niemców pracuje nad godnym pochwaly projektem utworzenia w Zdrojach / Finkenwalde miedzynarodowego Centrum Studiów i Spotkan im. Dietricha Bonhoeffera. Inicjatywa ta zostala uroczyscie upamietniona w tej historycznej miejscowosci. Teren, na którym mozna ogladac jeszcze tylko fundamenty bylego seminarium, nalezy do ewangelicko-luteranskiej gminy w Szczecinie. Centrum Studiów i Spotkan powinno tu powstac w roku 2006 w setna rocznice urodzin Bonhoeffera.

Für die Übersetzungen dieser Seite ins Polnische danke ich herzlich Herrn:   AndrzejPalmirski - Kontakt 

polnisch-deutscher Dialog


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Bonhoeffer 1939 in Hinterpommern

Dietrich Bonhoeffers „illegalen Sammelvikariate“ der Bekennende Kirche

 

Ulrike und Rolf Fischer berichten am 7.12.2008 in der kirchlichen Wochenzeitung DIE NORDELBISCHE

 

Pastor Heinz Doebert ( 2000) erwähnt in einem Brief über eine Reise nach Polen: „In Schlawe (Slawno) Mittagessen und weiter Wendisch Tychow (Tychowo) zum Jagdhaus des Grafen Ewald von Kleist, in dem wir als illegale Vikare mit Bonhoeffer lebten.  Nur noch Fundamente.“

Heinz Doebert war illegaler Vikar bei Dietrich Bonhoeffer.  „Im Frühjahr 1939 kam ich in das Bonhoeffersche illegale Predigerseminar; meine Möglichkeiten durch die Gestapo mit Redeverboten, Ausweisungen aus der Wohnung usw. waren so beengt, dass ein sinnvoller Dienst nicht mehr möglich war.  Die Bekennende Gemeinde war in dieser Situation einfach fabelhaft.  Was waren das für Männer!  Was waren das für Frauen!“  Im April des Jahres reiste der junge Theologe Heinz Doebert aus Berlin nach Hinterpommern und wurde einer der Teilnehmer jener Sammelvikariate, die eine der Antworten der Bekennenden Kirche auf das staatliche Ausbildungsverbot durch das NS-Regime waren.

            „Für die leitenden Männer der „Reichskirche“ war eine „Bekennende Kirche“ folglich von ihren Anfängen an ein illegales Unternehmen oppositioneller Kräfte, die es zu bekämpfen galt.  Mit der „5. Durchführungsverordnung des Gesetzes zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche“ vom 2. Dezember 1935 war eine neue Stufe der Illegalität erreicht. Der nationalsozialistische Reichskirchenminister Hanns Kern erklärte nun alle „kirchenregimentlichen und kirchenbehördlichen Befugnisse durch kirchliche Vereinigungen oder Gruppen“ für „unzulässig“ ... und untersagte [diesen Gruppen] ausdrücklich jede Prüfung und Ordination von jungen Theologen und Theologinnen“.

            Bonhoeffer und der Bruderrat der Bekennenden Kirche ignorierten dieses Verbot und führten die Ausbildung ab Dezember 1937 in den hinterpommerschen Kirchenkreisen Schlawe und Köslin weiter.  „Aus Gründen der Tarnung griff man auf die Form der „Sammelvikaritate“ zurück, die sich auf die Beobachtung gründete, dass Lehrvikare bei Pastoren, die ein „legales“ Pfarramt innehatten und von ihren Gemeinde-Kirchenrat (Kirchenvorstand) … unterstützt wurden, bisher nirgends von den offiziellen Kirchenbehörden beanstandet worden waren... Formal mussten dazu die Kandidaten der Sammelvikaritate - die bereits zuvor ihr Erstes Theologisches Examen in den entsprechenden Prüfungskommissionen der Bekennenden Kirche abgelegt ... hatten, als „Lehrvikare“ bei Pastoren in dicht beieinanderliegenden Kirchenkreisen eingewiesen werden, an ihrem Kirchort polizeilich gemeldet sein und auch gelegentlich die eine oder andere pfarrdienstliche

Tätigkeit in der jeweiligen Gemeinde übernehmen.“

            Im Juli1939 traf Bonhoeffer nach einem Besuch in NewYork wieder in Berlin ein. Schon seit etwa einem Jahr gehörte er zu den Mitwissern und Widerständlern gegen Hitler. Die Rückkehr aus den sicheren USA wird heute als Entscheidung Bonhoeffers für den Widerstand gewertet; jener Sommer geriet damit für ihn zu einer besonderen Zeit der Glaubens- und Gewissensprüfung.  In den ersten Augusttagen reiste er nun aus Berlin zu seinen Vikaren nach Köslin und Sigurdshof / Tychow in Hinterpommern.  Dort lebten mehr als ein Dutzend junger Theologen der Bekennenden Kirche - einer von ihnen war Heinz Doebert.

Lebten die Vikare bis März 1939 noch in Groß Schlönwitz, so zogen die Teilnehmer des neuen „Sommerkurses“ im April ins nahe gelegene Tychow in den Sigurdshof um.  In der

Nähe des Schlosses fanden nun Predigtlehre, Andachten, Meditationen und Ausbildung statt; gefördert vom Kirchenpatron Graf Kleist-Tychow, der nicht nur ein Haus stellte, sondern für die Theologen waschen und kochen ließ.  Eberhard Bethge (Bonhoeffer-Biograph) beschrieb diesen abgelegenen Ort:

„Das war ein leerstehendes Vorwerk… Drei Kilometer südlich des Gutsdorfes gelegen,  übertraf dieses Häuschen alles Bisherige an Abgeschiedenheit. Unter tief herabreichendem Dach und aus üppigen Ranken blickten vier sehr kleine Fenster der Vorderfront auf einen wenig benutzten Hof.  Dahinter floss die idyllische Wipper vorbei…Elektrischen Strom gab es nicht.“

            Heinz Doebert fügte seine Erinnerung hinzu: Oft seien die Vikare zusammen auf ihren Fahrrädern an die nahe Ostsee zum Baden gefahren, und er sähe sich noch mit Bonhoeffer und Bethge im Wasser stehen und darüber reden, ob der Tyrannenmord zu rechtfertigen sei, erzählte er seinem Sohn und schrieb in einem Brief: „Im Seminar wurde auf hohem Niveau intensiv theologisch gearbeitet, aber auch über ernsteste Fragen gesprochen, so über den „Tyrannenmord“.  Bonhoeffer hielt ihn für ethisch vertretbar, weil er dem Volke eine Katastrophe ersparen würde.  Wir hatten von der lutherischen Zweireichelehre unsere Bedenken“. - Welch‘ ein Bild, welch‘ ein Thema, das Bonhoeffer gerade in jener Zeit tief bewegte.  Denn die Schatten des nahen Krieges legten sich auch auf die Vikare und bestimmten ihre Themen.  „Für Luther waren „acedia“ und „tentatio“ biblische Grundbegriffe, erinnert sich Doebert.  Im Predigerseminar bei Bonhoeffer kamen diese beiden Begriffe immer wieder zur Sprache.  Sie stehen im Zusammenhang mit unseren Zukunftsaussichten: Nach der Endlösung der Judenfrage kommt die „Endlösung“ der Christenfrage.  Wir haben oft neben Elia unterm Wacholder gesessen.“

            Wir wissen heute, dass gerade die „Endlösung der Judenfrage“ Bonhoeffer in die Opposition zu Hitler geführt hatte.  Die jungen Theologen und Bonhoeffer spürten die Nähe der Katastrophe, nicht nur durch die Luftwaffenübungen und die Truppentransporte nach Osten auf der nahen Reichsstraße 2.  Als Bonhoeffer erfuhr, dass der Krieg unmittelbar bevorstand, löste er die beiden Vikariate am 24. August auf und schickte die Vikare nach Hause.  Unmittelbar darauf durchsuchte die Gestapo die Häuser.  Wenige Tage später begann

der Angriff auf Polen.

            Vierzehn Tage nach Kriegsbeginn schrieb Doebert an Bonhoeffer, dass er nach der Rückkehr von Berlin nach Züllichau an die polnische Grenze versetzt sei und er sein Thema für das zweite theologische Examen beim Bruderrat der Bekennenden Kirche erhalten habe. Neben einigen Details zur Arbeit erkundigte er sich nach den anderen „Brüdern vom Sigurdshof“ und hoffte, Bonhoeffer bald in Berlin zu treffen.  Bonhoeffer kümmerte sich weiter um seine Vikare und informierte die anderen über deren Lebenswege.

            Auch Heinz Doebert prägte dieser enge Zusammenhalt „In einem „Kreis aufgehoben zu sein, der Dich mitträgt, ist unschätzbar!  Für mich waren dies die Pfarrkonvente der Bekennenden Kirche.“  Als illegaler Vikar in Fürstenwalde an der Spree musste er sich ständiger Verhöre durch die Gestapo unterziehen.  Trotzdem legte er bei der Bekennenden Kirche das Zweite Theologische Examen ab.

            Ein weiterer Beleg ist sein Brief vom Januar 1942 an Bonhoeffer, in dem die Legalisierung der Pastorenarbeit durch das NS-Regime diskutiert wurde.  Im Gegensatz zu seinem Lehrer, der vor der Legalisierung warnte, sah Doebert, sicher bedingt durch seine Tätigkeit in Frontnähe, eine „Arbeitserleichterung“: „Mir ist gesagt worden, dass man die theologische Arbeit der Bekennenden Kirche voll und ganz anerkenne und nur ihr die Erhaltung der kirchlichen Substanz zu verdanken habe.“  Dieser Disput ist ein Beweis für seine Beziehung zu Dietrich Bonhoeffer.



 

Die Bekennende Kirche in Pommern

Ausschnitt aus einem Privatdruck, den der ehemalige Kösliner Pfarrer Karl Scheel für seine Gemeindeglieder erschienen ließ:

„Nach der Gründung der Bekennenden Kirche, der Bildung der Bruderräte, dem Zusammentritt der Synode der BK in Barmen und ihrer Erklärung nahm der größte Teil der Kösliner Pastoren an der Pfarrerversammlung in Stettin teil, bei der sich die Pfarrer dem Pommerschen Bruderrat unterstellten.  In der Folge wurden in den meisten Gemeinden Pommerns Bekenntnisversammlungen abgehalten und die Gemeindeglieder aufgerufen, durch die Unterzeichnung der grünen Karte sich der BK anzuschließen.  Auch der Kösliner Gemeindekirchenrat und die Gemeindevertretung unterstellten sich dem Bruderrat.  Etwa 1.500 Gemeindeglieder unterzeichneten die grüne Karte, 800 zahlten regelmäßige Beiträge.  Im Gemeindehaus fanden in der folgenden Zeit Versammlungen statt, an denen Generalsuperintendent D. Kähler, Superintendent Faisst, Konsistorialrat Baumann, Herr von Thadden, Pastor Johannes Busch, Pastor Niemöller u. a. sprachen.  Das Gemeindehaus war stets von mehr als 2.000 Menschen überfüllt, so dass die Ansprachen durch Lautsprecher in alle Räume übertragen werden mussten.  Als diese Versammlungen verboten wurden, fanden in der Kirche Bekenntnis-Gottesdienste statt, zu denen auch auswärtige Pastoren kamen, u. a. Dietrich Bonhoeffer, der eine gewaltige Predigt über Offenbarung 4 hielt.

* * *

In dem Rundbrief Nr. 27 des Bruderrats der Bekenntnissynode Pommern vom 27. Juni 1935 wurde darauf hingewiesen, dass bei dieser Synode zum ersten Mal neue Richtlinien für die Wahl der Synodalen ergangen seien, um eine Beschränkung der Zahl auf 50 zu Wählende und 9 vom Bruderrat zu Berufende zu erreichen.  Hierzu kamen noch Vertreter der theologischen Fakultät in Greifswald, sowie die 9 Mitglieder des Provinzialbruderrates.  „Diese Beschränkung der Zahl sollte die Arbeitsfähigkeit gegenüber den bisherigen Synoden erhöhen und hat es auch in der Tat getan.“  Als Anlage zu diesem Rundbrief wurden die Beschlüsse der Bekenntnissynode veröffentlicht, zu denen u. a. die Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Synoden von Barmen 1934 und Augsburg 1935 zu der Aufgabe des Gemeindeaufbaus gehörte.

Außerdem beauftragte die Synode den Provinzialbruderrat, die Volksmission weiter auszubauen sowie die Einrichtung einer planmäßigen Schriftenmission vorzunehmen.  Weiterhin wurde ein ständiger Finanzausschuss eingesetzt, dem die „Sorge und Verantwortung für den Geldbedarf der pommerschen Bekenntniskirche“ übertragen wurde.  Die Errichtung einer provinzialen Treuhandstelle, die „im Einvernehmen mit dem Rat der Altpreußischen Union und nach den in Schlesien und Brandenburg gemachten Erfahrungen“ gebildet werden soll, wurde beschlossen.  Schließlich wurde ein Kollektenplan für die Zeit vom 1.7. bis 31.12.1935 veröffentlicht (KHB - AK / R 33).

Eine besondere Erklärung gab die Synode zu der Frage des theologischen Nachwuchses ab:

„Während im übrigen Reich der theologische Nachwuchs in überwältigender Mehrheit in den Reihen der Bekennenden Kirche steht, hat in Pommern die Mehrzahl der jungen Theologen bisher die klare Entscheidung gescheut.  Die scheinbare kirchliche Ruhe in unserer Provinz und das weniger deutliche Hervortreten der deutsch-christlichen Irrlehre haben dazu verleitet.  Wir weisen die jungen Brüder darauf hin, dass sie für die Gesamtkirche verantwortlich sind.  Unentschiedenheit bedeutet Stärkung des bekenntniswidrigen und bekenntnislosen Kirchenregiments.  Um dieser gesamtkirchlichen Verantwortung willen ermahnen wir: Entscheidet Euch!  Das Wagnis des Glaubens und Lebens in der Nachfolge Christi wird niemandem erspart.  Es geht nicht um persönliche Sicherheit, sondern um das Bekenntnis der Wahrheit.  „Weil wider das Gewissen etwas zu tun, weder sicher noch heilsam ist.“  Wer sich aber für die Wahrheit entscheidet, soll wissen, dass die Bekennende Kirche hinter ihm steht mit ihrer Fürbitte und Fürsorge.“  (KHB - A K / HH 2 - vgl. Bethge S. 501).

 


Kurze Biographie des Theologen und Widerstandskämpfers 

Dietrich Bonhoeffer    

gemäß:  http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BonhoefferDietrich/  
und:       http://www.bautz.de/bbkl/b/bonhoeffer_d.shtml :

1906

4. Februar: In Breslau (heute: Wroclaw/Polen) werden die Zwillinge Sabine und Dietrich Bonhoeffer als Kinder des Professors für Psychiatrie und Neurologie Karl Bonhoeffer (1868-1948) und dessen Ehefrau Paula (geb. von Hase) geboren.
1912
 
Umzug der Familie nach Berlin.  B. verlebte seit 1912 seine Kindheit und Jugend in Berlin-Grunewald.
 
1923-1927
 
Evangelisches Theologiestudium in Tübingen, Rom und Berlin.  Mit 17 Jahren bezog er die Universität Tübingen. Ein Jahr später setzte B. das Studium in Berlin fort. Er schätzte und verehrte Adolf von Harnack als seinen Lehrer, verdankte aber auch Reinhold Seeberg u. a. wertvolle Anregungen, wandte sich jedoch später der Theologie Karl Barths zu.
 
1927
Promotion in Berlin mit der Arbeit "Sanctorum communio. Eine Untersuchung zur Soziologie der Kirche".
 
1928
 
Januar: Bonhoeffer legt das Erste theologische Examen ab.
Vikariat in Barcelona.
 
1929/30
 
Nach seiner Rückkehr wurde er 1929 Vikar in Berlin-Wedding. 
1930
 
Zweites theologisches Examen.  B. habilitiert sich 1930 in Berlin als Privatdozent für Systematische Theologie.  Assistent an der Berliner Theologischen Fakultät.
Reist nach New York zu weiteren Studien am Union Theological Seminary in New York (USA).
 
1931-1933
 
Privatdozent an der Universität Berlin und Studentenpfarrer an der Berliner Technischen Hochschule.
Bonhoeffer lernt Karl Barth (1886-1968) in Bonn kennen.
 
1933-1935
 
Nach Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler reist Bonhoeffer nach Großbritannien.
Seit Oktober 1933 wirkt er als Pfarrer an zwei deutschen Gemeinden in London und knüpft dort mit dem kirchlichen Ausland, insbesondere mit dem Bischof von Chichester, Dr. George Kennedy Allen Bell, wertvolle Verbindungen an. 

1934
 
Als Leiter der deutschen Jugenddelegation nimmt er an der ökumenischen Tagung auf Fanö (Dänemark) teil und wird mit Karl Koch zum Mitglied des Ökumenischen Rats für Praktisches Christentum gewählt.  Er warnt in seiner "Friedensrede" vor der drohenden Kriegsgefahr.   
 
Während der Vorbereitung einer Reise nach Indien zu Gandhi erhält B. einen Ruf der Bekennenden Kirche, dem er Folge leistet.
 
1935-1937
 
Vertreter der "Bekennenden Kirche", die Christentum und NS-Rassenideologie als miteinander unvereinbar erklärt, bitten Bonhoeffer um seine Rückkehr nach Deutschland. Obwohl er sich des Risikos christlichen Bekennens im Nationalsozialismus bewußt ist, folgt er dem Ruf zur Leitung des Predigerseminars der "Bekennenden Kirche" in Zingst.  Er übernimmt im April 1935 mit 25 Vikaren die Leitung des in Strohhütten zwischen den Dünen am Ostseestrand von Zingst notdürftig eingerichteten illegalen pommerschen Predigerseminars, das einige Monate später nach Finkenwalde bei Stettin verlegt.
"Ruth von Kleist-Retzow, die zu dieser Zeit im nahegelegenen Stettin wohnt, ist den Finkenwaldern von Anfang an verbunden.  In einer Mischung von pommerschem Pietismus und toleranter Weltoffenheit ist sie entschiedene Anhängerin der Bekennenden Kirche und findet in Bonhoeffer einen ähnlich gestimmten Gesprächspartner...  Von Stettin aus rückt sie den Gottesdiensten in Finkenwalde mit einer Schar junger Leute an, ihrer "Enkelpension", eingerichtet zur Betreuung der Enkelinnen und Enkel, die in Stettin das Gymnasium besuchen.  Unter ihnen ist auch die elfjährige Maria Wedemeyer.  Sie ist in den Augen des Pastor Bonhoeffer ein reichlich eigenwilliges Kind... Sie selbst erinnert sich respektlos an den ernsten Prediger, der seinen Kandidaten erzählt, er habe seine ersten Predigten auswendig gelernt." Renate Wind in "Frauen neben großen Theologen" 
 
1936
 
August: Ihm wird die Lehrerlaubnis für Hochschulen entzogen.
 
1937
 
Ein Erlaß Heinrich Himmlers verfügt die Schließung des Finkenwalder Predigerseminars. Die Arbeit wird jedoch auch von Bonhoeffer im Untergrund fortgesetzt.
 
1939
 
Bonhoeffer lehnt eine Berufung in die USA ab und kehrt kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs von einer Vortragsreise aus Nordamerika nach Deutschland zurück.
 
1940
 
Das von ihm illegal geleitete Predigerseminar wird zum zweiten Mal geschlossen. Bonhoeffer erhält Rede- und Schreibverbot.
Bonhoeffers Geschwister, Klaus Bonhoeffer und Christine von Dohnanyi, engagieren sich ebenfalls im Widerstand.
 
1940-1943
 
Er erhält über seinen Schwager Hans von Dohnanyi Anschluss an den politisch-militärischen Widerstand um Admiral Wilhelm Canaris, der ihn im Amt Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht (OKW) beschäftigt. Als Vertrauensmann knüpft Bonhoeffer mit Hilfe seiner ökumenischen Kontakte Verbindungen zwischen den westlichen Regierungen und dem deutschen Widerstand.
 
1942
 
In Schweden trifft er als Vertreter der deutschen Opposition George Bell (1883-1949), den Bischof von Chichester. Beide erörtern Friedenspläne nach einer Ausschaltung Hitlers. Das britische Außenministerium weigert sich, mit einer neuen deutschen Regierung Frieden zu schließen, ohne dass diese bedingungslos kapituliert.
 
1943
 
7. Januar: Verlobung mit Maria von Wedemeyer.
5. April: Bonhoeffer wird von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) unter der Beschuldigung der Wehrkraftzersetzung in seinem Elternhaus verhaftet.
 
1943-1945
 
Inhaftierung im Militärgefängnis Berlin-Tegel, im Berliner Gestapogefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße und im Konzentrationslager (KZ) Buchenwald.
 
1944
 
Erst nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 gelingt es der Gestapo, Bonhoeffer eine Widerstandstätigkeit nachzuweisen.
 
1945
 
"Auf Befehl des Führers"  
Am  22. September 1944 waren der Gestapo in Zossen die ersten dort in einem Panzerschrank versteckten Dokumente der Widerstandsgruppe um Canaris in die Hände gefallen.   Erst Anfang Februar 1945 hatte der zufällig in Zossen einquartierte General Buhle die Tagebücher I-V und sechs Hefte "Reiseberichte"  gefunden und diese dem Chef des Führerschutzkommandos SS-Standartenführer Rattenhuber übergeben.  (laut André Brissaud: "Canaris")
Im Februar 1945 wurde Bonhoeffer nach Weimar in das KonzentrationslagerBuchenwald geschafft. 
"Es war später Abend am Osterdienstag, dem 3. April 1945.  Vom Westen her grollten die amerikanischen Geschütze.  Ein unförmiger, geschlossener Holzgaser rollte aus den Toren von Buchenwald in die Nacht hinaus.  Im Wagen türmten sich vorn die Holzstücke für den Generator.  Dahinter mühten sich sechzehn Gefangene, mitsamt ihrem immer noch vorhandenem Gepäck in einem Raum unterzukommen, der höchstens für acht Menschen berechnet war.  Wem nicht gut war, der fand Erholung auf den zusammengelegten Händen der Kameraden.  Josef Müller, Hauptmann Gehre, die Generäle von Falkenhausen und von Rabenau (mit ihm hatte Dietrich Bonhoeffer die letzten zwei Monate die Zelle geteilt und manches Schachspiel ausgetragen), Staatssekretär Plünder und Wassili Kokorin, der Neffe Molotows, Flieger wie der Engländer High Falconer, Payne Best, von Petersdorff und andere - die ganze prominente Besatzung des fensterlosen Kellerbunkers im Lager Buchenwald.  Alle Stunde hielt das Fahrzeug, die Züge des Generators mussten gereinigt werden.  Drinnen gab es kein Licht, nichts zu essen und zu trinken.  Bonhoeffer fand in seinen Schätzen noch eine Tabakration und ließ sie die Runde machen.  Mit dem Morgengrauen nahmen die Holzstücke ab.  Zwei der Gefangenen konnten jetzt immer abwechselnd an der Türluke stehen.  Jemand erkannte ein Dorf.  Die Richtung war nicht erfreulich.  Sie war deutlich südöstlich.  Dort gab es ein anderes Lager.  Die Wageninsassen kannten seinen Namen und seine Bestimmung:Flossenbürg.  Aber die Wächter hatten jetzt sogar ein Frühstück bereit.  Gegen Mittag, Mittwoch der Osterwoche, erreichten sie Weiden.  Hier musste sich jetzt entscheiden, ob jetzt links abgebogen würde in das schmale Tal nach Flossenbürg hinauf.  Man hielt.  Draußen gab es einen Wortwechsel: "Weiterfahren, können euch nicht behalten... zu voll!"  Und wirklich setzte sich der Gaser wieder in Bewegung - geradeaus nach Süden.  Also doch nicht Vernichtungslage?  Aber wenige Kilometer später winkten zwei Polizeifahrer zum Stoppen.  Gegenorder?" 
(aus E. Bethge: Wiederstand und Ergebung - Die letzten Tage)
 
Am Donnerstag, dem 5. April 1945, war in Berlin, das bereits von den Truppen der Roten Armee eingekreist war und deren Feuerhagel auf das Zentrum des deutschen Widerstandes prasselte, nach der Mittagsbesprechung bei Hitler in den Abgründen seines Bunkers unter der zerstörten Reichskanzlei die Entscheidung gefallen, dass Canaris, Oster, Dohnanyi, Bonhoeffer,  Gehre, Strünck und Dr. Sack zu erhängen seien.
Der Gefangenentransport, der am 3. April aus Buchewald gestartet war, befand sich am 8. April in Schönberg, wo Bonhoeffer den Mitgefangenen auf deren Bitte noch eine Andacht gehalten hatte.  Es dauerte nicht lange, bis die Tür aufgerissen wurde und zwei Zivilisten riefen: "Gefangener Bonhoeffer, fertigmachen und mitkommen!"  Bonhoeffer konnte noch seine Sachen zusammensuchen... Payne Best sagte er noch besondere Grüße an den Bischof von Chichester, wenn er seine Heimat erreichen sollte.  "Das ist das Ende- für mich der Beginn des Lebens" waren die letzten Worte, die uns Best überlieferte.  Eilig lief er die Treppe hinunter und nahm noch einen Abschiedsgruß Frau Gördelers mit. -   
Dietrich Bonhoffer wird am 8. April nach Flossenbürg gebracht, in ein Konzentrationslager in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze im Oberpfälzer Wald .  Es wird sofort ein Standgericht unter Vorsitz des SS-Richters Dr. Otto Thorbeck aus Nürnberg zusammengestellt.  Die erste Verhandlung findet am Sonntag, dem 8. April, statt.  General Hans Oster wird als erster vorgeführt.  Anschließend sind Admiral Wilhelm Canaris, Pastor Dietrich Bonhoeffer, Heeresrichter Dr. Karl Sack, Hauptmann Ludwig Gehre und Hauptmann Theodor Strünck an der Reihe.  Obwohl der Abteilungsleiter der Gestapo, SS-Standartenführer und Regierungsdirektor Walther Huppenkothen, die Mordbefehle bereits in der Tasche hat, will er anscheinend noch einen letzten Versuch unternehmen, die Angeklagten zu Geständnissen zu bewegen.  Er befiehlt neue "verschärfte" Verhöre, bevor sie im Morgengrauen gehängt werden.  Canaris nach diesem "verschärften" Verhör, bei dem ihm das Nasenbein gebrochen wurde: "Ich glaube, das dies das Ende ist!"     (laut André Brissaud: "Canaris")
 
1945
 
9. April: Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner werden Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Canaris und und die anderen genannten Gefangenen ermordet. Kurz nach 5 Uhr 30 am Montag, dem 9. April 1945, werden die Häftlinge mit barschen Befehlen aus ihren Zellen im "Bunker" getrieben, müssen sich entkleiden und werden einzeln nacheinander gehängt: unter dem grellen auf die Hinrichtungsmauer gerichteten Licht der Scheinwerfer legen die SS-Leute ihren Opfern eine Klaviersaite um den Hals, die sie langsam erwürgt.  Anschließend werden ihre Leichname und ihre Effekten verbrannt.
 

  Kriegsende_1945


Von Bonhoeffers Schriften fanden "Gemeinsames Leben" und "Nachfolge" weite Verbreitung. B.s "Nachfolge" mit ihrer wegweisenden Auslegung der Bergpredigt ist heute noch genauso bewegend und aufrüttelnd wie 1937 beim ersten Erscheinen. "Nachfolge ist Bindung an den leidenden Christus. Darum ist das Leiden der Christen nichts Befremdliches. Es ist vielmehr lauter Gnade und Freude. Die Akten der ersten Märtyrer der Kirche bezeugen es, dass Christus den Seinen den Augenblick des höchsten Leidens verklärt durch die unbeschreibliche Gewissheit seiner Nähe und Gemeinschaft. So wurde ihnen mitten in den furchtbarsten Qual, die sie um ihres Herrn willen ertrugen, die höchste Freude und Seligkeit seiner Gemeinschaft zuteil. Das Tragen des Kreuzes erwies sich ihnen als einzige Überwindung des Leidens. Das aber gilt für alle, die Christus nachfolgen, weil es für Christus selbst galt." - In der Gefangenschaft bewegte ihn in steigendem Maß das Problem der Verkündigung an die "mündig gewordene Welt", ein Problem, das wie so manches andere er der Kirche und Theologie aufs neue zu durchdenken hinterlassen hat. - B.s Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft gewähren uns einen Einblick in sein innerstes Erleben. In seinem letzten Brief vom 23.8. 1944 an seinen Freund Eberhard Bethge heißt es: "Gottes Hand und Führung ist mir so gewiss, dass ich hoffe immer in dieser Gewissheit bewahrt zu werden. Du darfst nie daran zweifeln, dass ich dankbar und froh den Wege gehe, den ich geführt werde. Mein vergangenes Leben ist übervoll von Gottes Güte, und über der Schuld steht die vergebende Liebe des Gekreuzigten." - Zur letzten Jahreswende seines Lebens schrieb B. während schwerster Luftangriffe: 

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. 


Bonhoeffers Werke:  Sanctorum communio. Eine dogmat. Unters. z. Soziologie der Kirche (Diss. Berlin 1927), 1930 (neu hrsg. v. Ernst Wolf, 1954, 19603); Akt u. Sein. Transzendentalphilos. u. Ontologie in der systemat. Theol. (Hab.-Schr. Berlin), 1931 (19562); Schöpfung u. Fall. Theol. Ausl. v. Gen 1-3 (Vorlesung v. WS 1932/33), 1933 (19553); Nachfolge, 1937 (19555; engl. 1948); Gemeinsames Leben, 1938 (196411; frz. 1947; holl. 1952; engl. 1954); Das Gebetbuch der Bibel. Einf. in die Pss, 1940 (19668 mit einem Einblick in sein Leben u. Schaffen v. Eberhard Bethge); Auf dem Wege z. Freiheit. Gedichte aus der Haft (mit Klaus Bonhoeffen), hrsg. v. E. Bethge, 1946 (19606); Ethik, zsgest. u. hrsg. v. dems., 1949 (19563); Widerstand u. Ergebung. Briefe u. Aufzeichnungen aus der Haft, hrsg. v. dems., 1951 (196412; engl. 1953; holl. 1956; Neuausg. 1970); Versuchung, bearb. u. hrsg. v. dems., 1953 (19542); - Ges. Schrr., hrsg. v. E. Bethge. I (Ökumen. Briefe. Aufss. Dokumente. 1928-1942), 1958; II (Kirchenkampf u. Finkenwalde. Resolutionen, Aufss., Rundbriefe. 1933-1943), 1959; III (Vorlesungen, Briefe, Gespräche. 1927-1944), 1960; - Wer ist u. wer war Jesus Christus? Seine Gesch. u. sein Geheimnis, 1965 (21.-30 Tad.). Bibliogr. in: ThLZ 81, 1956, 247 ff. - Ausw.: Ich habe dieses Volk geliebt. Zeugnisse der Verantwortung. Mit einem Geleitw. v. Hans Rothfels, 1961 (19642); B.-Brevier, zsgest. u. hrsg. v. Otto Dudzus, 1963; B.-Ausw. (Siebensterntaschenbuch 149.150), hrsg. v. dems. I: Anfänge. 1927-1933, 1970; II: Gegenw. u. Zukunft der Kirche. 1933-1936, 1970; Ausw., eingel. u. hrsg. v. Richard Grunow, 1964; Beten mit der Bibel (Tlsmlg.). Das Gebet der Gemeinde. Die erste Tafel. Eine Einf. in die Pss, hrsg. u. mit einer Einf. u. einem Nachw. v. E. Bethge (Furche Stundenbücher 91), 1970; Treue z. Welt (Werke, Ausz.). Meditationen. Ausgew. u. eingef. v. Otto Dudzus, 1971. - Bibliogr. v. Gustav Roth, in: ThLZ 81, 1956, 247 ff.

Lit.: Adolf Freudenbeng, Das Zeugnis eines Boten. Zum Gedächtnis v. D. B., Genf 1945; - B. Gedenkheft, hrsg. v. Eberhard Bethge, 1947; - Ders., D. B. Widerstand u. Ergebung, in: Menschen vor Gott, hrsg. v. Alred Ringwald. I. 1957. 230 f.; - Ders., D. B. Theologe, Christ, Zeitgenosse, 1967 (19703); - Ders., Ohnmacht u. Mündigkeit. Btrr. z. Zeitgesch. u. Theol. nach D. B., 1969; - Glaube u. Weltlichkeit bei D. B. (B. in a world come of age, dt.). Btrr. v. dems. u. a., 1969; - Jörg Erb. Die Wolke der Zeugen I2, 1952, 508 ff.; - Friedrich Laubscher, D. B., der Bußprediger u. Märtyrer, 1953; - D. B. Einf. in seine Botschaft, hrsg. v. Presseverband der Ev. Kirche im Rheinland, 1955; - Die mündige Welt. Dem Andenken D. B.s. Vortrr. u. Briefe. I, 1955; II, 1956; III, 1960; IV, 1963; V: Dokumente z. B.-Forsch. 1928-1945, hrsg. v. J<179>rgen Glenth<179>j, 1969; - Helmut Thielicke, Das Ende der Rel., in: ThLZ 81, 1956, 307 ff.; - Wilhelm Landgrebe, D. B. Ein Blutzeuge aus jüngster Zeit, 1957 (19644); - George Bell, Die Kirche u. die Widerstandsbewegung, in: EvTh 17, 1957, 289 ff.; - Friedemann Schaefer, Ein Verschwörer aus Gehorsam. D. B., 1958; - Jürgen Moltmann, Herrschaft Christi u. soziale Wirklichkeit nach D. B., 1959; - Robert Raphael Geis, Oskar Hammelsbeck, Oskar Simmel, Männer des Glaubens im dt. Widerstand, Leo Baeck, D. B., Alfred Delp, 1959 (19612); - Friedrich Hauß, Väter der Christenheit III, 1959, 309 f.; - Walter Dress, D. B., 1960; - Ders., D. B. Widerstand aus Glauben, in: Ökumen. Profile. Brückenbauer der einen Kirche, hrsg. v. Günter Gloede, II, 1963, 180 ff.; - Hanfried Müller, Von der Kirche z. Welt. Ein Btr. zu der Beziehung des Wortes Gottes auf die societas in D. B.s theol. Entwicklung (Diss. Berlin 1956), 1961 (19662); - Helmut Aichelin, D. B. Sein Weg u. seine Frage an die Kirche, 1962; - Karl-Heinz Nebe, "Rel.lose" Interpretation bei D. B. u. ihre Bedeutung f. die Aufgabe der Verkündigung (Diss. Hamburg), 1963; - Heinz Renkewitz, D. B. u. die ökumen. Bewegung, in: Theol. Informationen f. Naturwissenschaftler. Strömungen in der Theol. des 19. u. 20. Jh.s, 1963; - Begegnungen mit D. B. Ein Alm., hrsg. v. Wolf-Dieter Zimmermann, 1964 (19653); - Hans Pfeifer, Das Kirchenvenatändnis D. B.a. Ein Btr. z. theol. Prinzipienlehre (Diss. Heidelberg), 1964; - Richard Grunow, D. B., in: Tendenzen der Theol. im 20. Jh., hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, 1966, 536 ff.; - Julius Rieger. B. in England, 1966; - Jörg Martin Meier, Weltlichkeit u. Arkandisziplin bei D. B., 1966; - Heinrich Ott, Wirklichkeit u. Glaube. 1. Zum theol. Erbe D. B.s, 1966; - Carl-Jürgen Kaltenborn, D. B., 1966 (19692); - Jürgen Weissbach, Christologie u. Ethik bei D. B., 1966; - Ernst Lange, Kirche f. andere. D. B.s Btr. z. Frage einer verantwortbaren Gestalt der Kirche in der Gegenw., in: EvTh 27, 1967, 513 ff.; - Andreas Lindt, D. B. u. der Weg v. christl. Glauben z. polit. Handeln, in: Reformatio 16, Zürich 1967, 251 ff.; - Benkt-Erik Benktson, Christus u. die Rel. Der Rel.begriff bei Barth. B. u. Tillich. Aus dem Schwed. übers. v. Christa Maria Lyckhage u. Erika Goldbach, 1967; - Ved Mehta, Theol. zw. Tür u. Angel (The new theologian, dt.). Porträt einer Avantgarde. Aus dem Engl. übertr. v. Wolfgang Klein, 1968; - René Manlé, D. B. Zeuge Jesu Christi unter seinen Brüdern. Aus dem Frz. übers. v. Maria Fourman, 1969; - Gustave Thils, Christentum ohne Rel.?, übers. v. Karlhermann Bergner, Salzburg 1969; - Max Geiger, B. Zeugnis in Kirche u. Welt, 1969; - Rainer Mayer, Christuswirklichkeit. Grdl.n, Entwicklung u. Konsequenzen der Theol. D. B.s (Diss. Erlangen), 1969; - Sabine Leibholz-Bonhoeffer, vergangen, erlebt, überwunden. Schicksale der Familie B., 1970: - NDB II, 443 f.; - DLL I, 766 f.; - EKL I, 548 f.; - RGG I, 1353; - WKL 172 f.; - Martin Kuske, Das AT als Buch v. Christus. D. B.s Wertung u. Ausl. des AT (Diss. Rostock), 1967; - Carl-Jürgen Kaltenborn, Adolf v. Harnack als Lehrer D. B.s (Diss. Berlin), 1969; - Ernst Feil, Die Theol. D. B.s. Hermeneutik, Christologie, Weltverständnis (Diss. Münster), 1971 (Bibliogr.: 400-422).

 


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